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Cast Away / The Ultimate Star Trek / Bounce / Cruel Intentions
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Cast  Away » Alan Silvestri  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Cast Away, 2000

Label: Varèse (VSD-6213)

Komponist: Alan Silvestri

Bewertung:
3½ von 6 Sternen
3½ von 6 Sternen


Laufzeit: 59:05 Min.

The Ultimate Star Trek »  Diverse  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
Sampler: The Ultimate Star Trek, 2000

Label: Varèse (VSD-6163)

Komponist: Diverse

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: 52:03 Min.

Bounce » Mychael Danna  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Bounce, 2001

Label: Varèse (VSD-6194)

Komponist: Mychael Danna

Bewertung:
3½ von 6 Sternen
3½ von 6 Sternen


Laufzeit: 30:43 Min.

Cruel Intentions » John Ottman  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
Sampler: Cruel Intentions, 2000

Label: Varèse (VSD-6200)

Komponist: John Ottman

Bewertung:
4 von 6 Sternen
4 von 6 Sternen


Laufzeit: 64:34 Min.

Cast Away - The Zemeckis/Silvestri Collection

Die Musik zu Regisseur Robert Zemeckis Film Cast Away * Verschollen, in dem Tom Hanks eine moderne Robinsonade durchmachen muss, komponierte Alan Silvestri. Um den angestrebten möglichst großen Realismus des Gezeigten nicht zu beeinträchtigen, ist der Film mit insgesamt nur etwa 15 Minuten Musik unterlegt. Erst wenn es Tom Hanks im letzten Drittel des Films gelingt, die Insel zu verlassen, setzt die musikalische Untermalung ein. Das Musik-Material wird vom knapp 8-minütigen Abspann gut repräsentiert. Dieses Stück bietet - im üblichen Silvestri-Stil - ein schönes vom Klavier vorgetragenes, mit Oboensolo und Streichern umrahmtes Thema. Die zweite Hälfte dieses Tracks besteht aber nur noch aus statischen leisen Streicherklängen, die mit dem Rauschen der Meeresbrandung abwechseln. Was im Kino wohl Sinn macht, wirkt allerdings allein von der CD gehört doch etwas befremdlich. Diese End Cast Music allein dürfte den Kauf des Albums daher nur für eingefleischte Silvestri-Verehrer rechtfertigen.

Was bietet das Album für die anderen Filmmusik-Interessierten? Eine ordentliche Kollektion von Themen und Kurzsuiten aus bereits veröffentlichtem Material: Romancing the Stone, Roger Rabbit, Back-to-the-Future-Trilogie, Forrest Gump, Contact und [url id=]What Lies Beneath[/url]. Es ist nicht übel, die musikalische Zusammenarbeit von Zemeckis und Silvestri derart Revue passieren zu lassen. Besser als in der etwas ermüdenden CD-Langfassung funktioniert hier What Lies Beneath in Form der End-Cast-Suite. Es bleibt bemerkenswert, wie sich Alan Silvestri vom Pop-Komponisten zügig zum Schreiber breit angelegter sinfonischer Film-Musiken gemausert hat. Insgesamt ein sehr ordentliches Album, freilich primär für filmmusikalische Einsteiger interessant.

Ultimate Star Trek

Einen weiteren Gang ins Archiv spiegelt Varéses CD The Ultimate Star Trek: Eine Kollektion von Themen und Suiten aus Star-Trek-Kinofilmen (Star Trek I, II, IV, V, VI und First Contact) und entsprechenden Fernseh-Serien-Produktionen (Star Trek: Trouble with Tribbles, Generations und Deep Space Nine). Obendrauf gibt es noch eine sinfonisierte Version des klassischen Hauptthemas der Fernseh-Serie von Alexander Courage. Es handelt sich ohne Ausnahme um Nachspielungen auf ordentlichem bis sehr gutem Niveau. Wobei allerdings die Bläser-Sektion des Seattle Symphony Orchestras unter Cliff Eidelmann etwas schwach auf der Brust wirkt, hingegen das Royal Scottish National Orchestra unter dem Dirigenten Frederic Talgorn in Bestform daherkommt. Erfreulicherweise enthält das Booklet einen ordentlich abgefassten Text von Jeff Bond, und die Klangtechnik der Einspielungen ist durchweg tadellos. Es präsentiert sich hier ein ordentliches Album, das starke Konkurrenz in einer Vielzahl ähnlich zusammengestellter CD-Kompilationen hat und sich primär an Einsteiger wendet.

Bounce

Für die Love Story Bounce * Bounce - Eine Chance für die Liebe komponierte Mychael Danna ([url id=]Ride with the Devil[/url]) eine recht delikate Klang-Mixtur aus Streichern, Vibraphon, Xylophon, Klavier, Flöte und Gitarre, denen vereinzelt auch ethnische und synthetische Klang-Elemente beigemixt sind. In verschiedenen Tracks treten Pop-Rhythmen hinzu, die wohl durch die Filmhandlung motiviert sein dürften. Mychael Danna schuf einen transparent luftigen und ruhigen Score, der seine instrumentalen und synthetischen Klänge feinsinnig kombiniert und damit zu einem erfreulichen Filmmusik-Album gerät, dessen recht kurze Spielzeit ein kleiner Schwachpunkt ist. Der Film mit Gwyneth Paltrow und Ben Affleck läuft seit dem 1. Februar 2001 in den deutschen Kinos.

Cruel Intentions

Einen nicht uninteressanten Sampler des Selfmade-Komponisten John Ottman präsentiert die letzte Varèse-CD dieses Review-Artikels. Bei Cruel Intentions handelt es sich um den nicht verwendeten (rejected) Score (rund 27 Minuten), der eine ungewöhnliche, originelle Synthese aus Pop-Rhythmen, Streich-Trio, Synthesizer und vokalisierender Frauenstimme präsentiert. Des Weiteren gibt es zum Teil erstmals veröffentlichte Themen und Suiten des Komponisten aus: Fantasy Island, Halloween H20, Snow White: A Tale of Terror, Apt Pupil, Lake Placid und Incognito. Auch diese Stücke bieten Hörenswertes aus dem recht vielseitigen Schaffen John Ottmans, wobei hier weniger Pop, sondern vermehrt orchestrale Klänge eingebunden sind. Die knapp 12-minütige, besonders farbig instrumentierte Suite aus Incognito ist das Highlight eines insgesamt hörenswerten CD-Albums.

Michael Boldhaus | 07.03.2001
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