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American Outlaws / Ghosts of Mars
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American Outlaws » Trevor Rabin  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: American Outlaws, 2001

Label: Varèse (VSD 6276)

Komponist: Trevor Rabin

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 37:49 Min.

Ghosts of Mars » John Carpenter  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Ghosts of Mars, 2001

Label: Varèse (VSD 6286)

Komponist: John Carpenter

Bewertung:
1 von 6 Sternen
1 von 6 Sternen


Laufzeit: 43:02 Min.

American Outlaws

Der Western ist noch nicht tot. In 2002 wird auch bei uns die Western-Komödie American Outlaws gezeigt werden, die einen Neu-Aufguss der Jesse-James-Legende bietet (siehe hierzu auch das US-Bürgerkriegs-Special).

Der ehemalige Gitarrist der Gruppe Yes, Trevor Rabin, lieferte die Musik. Neben traditionellen amerikanischen Stilen wie Country und Bluegrass gehts hier recht rockig zu, wobei einige passable Melodien eingestreut sind. Orchestrale Sounds (ein wenig an Elmer Bernsteins Western-Americana erinnernd), viel E-Gitarre und auch Elektronik bestimmen eine recht rhythmisch orientierte Musik, die sicher nicht großartig und (zumindest für meinen Geschmack für eine im 19ten Jahrhundert angesiedelte Filmhandlung) auch etwas zu fetzig klingt. Für Freunde von Trevor Rabins Musik dürfte das Album jedoch nicht unwillkommen sein.

Ghosts of Mars

Der rote Planet hat im Kino derzeit Hochkonjunktur. Nach Mission to Mars und Red Planet schlägt jetzt auch John Carpenter mit seinem Horror-Movie Ghosts Of Mars zu, das am 18.10.2001 in den bundesdeutschen Kinos an den Start ging. Der Regisseur komponiert die Musiken für seine Filme regelmäßig selbst. Dieses Mal treten zum üblichen Keyboard noch verschiedene Rock-Instrumentalisten hinzu: Neben den Gitarristen Steve Vai und Elliot Easton sowie Buckethead gehören noch Mitglieder der Heavy-Metal-Gruppe Anthrax zur musizierenden Truppe. Das Resultat ist eine von Techno- und Synthiesounds geprägte Komposition, die für meinen Geschmack mit Filmmusik arg wenig zu tun hat, sondern eher wie ein stink-normales Rock-Album anmutet.

John Carpenters eher simpel gestrickte synthetische Klänge zu Streifen wie Halloween oder auch Escape from New York zeigen zumindest zusammen mit dem jeweiligen Film atmosphärisch noch passable Resultate. Vom Bild gelöst treten allerdings ihre Schwächen überdeutlich hervor: die Scores dürften daher hauptsächlich für Carpenter-Fans genießbar sein. Von denen mögen sich vielleicht manche für diese neue - in meinen Ohren völlig uninspirierte Mars-Aliens on the Rocks - Variante des Maestros begeistern können.

Michael Boldhaus | 14.11.2001
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