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Along Came a Spider / In Session: A Filmmusic Celebration / ...
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Along Came a Spider » Jerry Goldsmith  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Along Came a Spider, 2001

Label: Varèse (VSD-6238)

Komponist: Jerry Goldsmith

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 34:59 Min.

In Session: A Filmmusic Celebration »  Diverse  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
Sampler: In Session: A Filmmusic Celebration, 2001

Label: Varèse (VSD-62253)

Komponist: Diverse

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: CD-1: 71:22 Min.; CD-2: 71:24 Min.

The Tailor of Panama » Shaun Davey  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: The Tailor of Panama, 2001

Label: Varèse (VSD-6243)

Komponist: Shaun Davey

Bewertung:
4 von 6 Sternen
4 von 6 Sternen


Laufzeit: 48:46 Min.

Along Came a Spider

Jerry Goldsmith neueste Filmmusik auf Tonträger zum Thriller Along Came a Spider (voraussichtlicher Kinostart am 16.8.01) hat mich nachhaltig enttäuscht. Alles, was Goldsmith hier bietet, hat man schon (x-fach) anderweitig von ihm gehört - dazu erheblich raffinierter gestaltet. Insofern kamen mir beim Durchhören der CD ähnliche Gedanken wie kürzlich bei James Horners zwiespältiger Arbeit zu Enemy at the Gates.

Die düstere, praktisch rein atmosphärische Klangschöpfung zu Along Came a Spider ähnelt stark der Musik zu [url id=]Hollow Man[/url], ohne mit deren Sorgfalt und Pfiff annähernd konkurrieren zu können. Das Fehlen eines griffigen Hauptthemas macht die Sache nicht gerade leichter und die unüberhörbar routiniert komponierten, einzig aus fortwährenden Spannungsmusiken bestehende CD wirkt schnell monoton. Im Film mag das etwas flache Konzept noch passabel funktionieren, allein von CD gehört ist die Musik streng genommen nur eines: entbehrlich!

In Session: A Film Music Celebration

Varèses neueste Kompilation heißt zwar In Session: A Film Music Celebration, zelebriert wird aber primär die 500ste CD-Veröffentlichung des Varèse-Labels. Die gut bestückte Doppel-CD enthält einen vielleicht etwas bunt geratenen Querschnitt durch das recht weitläufige Programm des Labels. Von Body Heat und Citizen Kane, über [url id=]Marnie[/url] und [url id=]Peyton Place[/url] bis [url id=]Tora! Tora! Tora![/url] gibt's einen Mix klingender Musik-Schnippsel (insgesamt 35 an der Zahl) zu hören. überraschend üppig und auch informativ geraten ist das knapp 30-seitige Booklet: es enthält eingehendere Infos zur Reihe der Filmmusik-Neueinspielungen unter Goldsmith und McNeely in einem ansprechenden Artikel von Robert Townson.

Als Schnupper-Sampler für Einsteiger oder auch reine Gelegenheits-Täter in Sachen Filmmusik ist das preiswerte Doppelalbum sicher nicht übel, für routinierte Sammler dagegen dürfte es wohl von eher marginalem Interesse sein.

The Tailor of Panama

John Boormans Spionagethriller The Tailor of Panama * Der Schneider von Panama erhielt von Shaun Davey erfreulicherweise ein orchestral geprägtes Klanggewand verpasst. (Der Komponist arbeitete bislang weitgehend für das Fernsehen.)

Die sehr angenehme, stark von Einsprengseln südamerikanischer Folklore geprägte Musik - hat nicht zuletzt durch ein eingängiges Hauptthema - klare Hör-Qualitäten. Davey gelingt es dabei, sowohl melancholische als auch dramatische Akzente der Handlung musikalisch herauszuarbeiten. Recht nahe steht Daveys Tonschöpfung zu The Tailor of Panama der Musik Goldsmiths zu [url id=]Under Fire[/url], auch wenn sie nicht ganz die gleiche Durchschlagskraft erreicht. Der Käufer erhält aber eine sehr sauber ausgearbeitete, dezent klassisch orientierte Filmmusik mit einigem Pfiff. Der zum Schluss erklingende Song Todavia Cantamos (gesungen von Rita Conelli) rundet ein echt schönes Filmmusik-Album angenehm ab. Es handelt sich um eine sehr erfreuliche CD, die durchaus die Chance hat, öfter im CD-Player zu landen. Ein beachtlicher Varèse-Einstieg für den Komponisten, der neugierig macht: auf weitere Musiken aus derselben Feder!

Michael Boldhaus | 03.05.2001
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