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Trapped / One Hour Photo / XXX
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Trapped » John Ottman  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Trapped, 2002

Label: Varèse (VSD-6411)

Komponist: John Ottman

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 64:55 Min.

One Hour Photo » Reinhold Heil, Johnny Klimek  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: One Hour Photo, 2002

Label: Colosseum (CST 8088.2)

Komponist: Reinhold Heil, Johnny Klimek

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 65:23 Min.

XXX » Randy Edelman  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: XXX, 2002

Label: Varèse (VSD-6423)

Komponist: Randy Edelman

Bewertung:
2 von 6 Sternen
2 von 6 Sternen


Laufzeit: 37:01 Min.

Was John Ottman zu Trapped * 24 Stunden Angst, einer Kriminalstory um einen Entführungsfall beisteuert, kommt über passable Thriller-Standards nicht hinaus. Der Komponist setzt auf Orchester und Klavier und ergänzt mit gelegentlichen Synthesizer-Effekten. Düstere Streicher-Passagen und gelegentliche Klangausbrüche mögen im Film wohl für beabsichtigte dramatische Wirkungen sorgen, als Höralbum funktionieren sie nur bedingt, wirken recht schnell ermüdend, zumal der Tonschöpfung ein markantes Thema oder Motiv abgeht.

Mit rund 65 Minuten ist die Varèse-CD zwar erfreulich gut bestückt, aber das macht die etwas blasse Musik nicht wirklich besser. Alles in allem, wohl in erster Linie etwas für eingefleischte Sammler von Thriller-Score-CDs sowie treue Anhänger des Komponisten.

Zum eher ruhigen und unspektakulären Psychothriller mit Robin Williams schufen Johnny Klimek und Reinhold Heil einen Score, der in erster Linie aus elektronischen Klangdesigns inklusive elektronischer Chöre besteht. Gelegentlich treten Streicherteppiche hinzu oder wirken kurzzeitig auch allein, agieren zusammen mit elegischen Instrumental-Soli von Klavier, Celesta und Harfe und werden gelegentlich ergänzt von poppigen Rhythmen. Wobei elektronische und natürlich erzeugte Klänge einander schichtartig durchdringen, was collageartige Wirkungen erzeugt.

Die langen End Titles sind wohl das im herkömmlichen Sinne schönste Stück der CD. Hier erklingt das eher zerbrechlich dem bedrohlich wirkende Thema der von Robin Williams verkörperten Hauptfigur in voller Gestalt, gespielt von der Celesta über Streicherharmonien.

Zum Film dürfte der in Teilen zur Ambient-Music tendierende Score durchaus atmosphärisch, stimmig und damit auch sehr funktional sein. One Hour Photo ist damit sicherlich keine schlecht gemachte, konzeptionslose Musik, aber eine, die überwiegend sehr stark mit den sie begleitenden Bildern verbunden ist. Allein von CD gehört, ragen neben einzelnen schönen Passagen (z. B. Christmas with the Yorkins) gelegentlich auch recht interessant wirkende Klangkombinationen hervor. Über die 65 Albumminuten dürften aber in erster Linie Freunde derartiger - stark elektronisch geprägter, atmosphärisch orientierter - Scores, keine Durchhänger feststellen. In besagten Fällen hilft Programmieren einer Stückauswahl den musikalischen Fluss zu verbessern.

X wie extrem, X wie exaltiert, X wie extravertiert ist die zutreffende Beschreibung für Xander Cage (Vin Diesel), einen Extremsportler und zugleich Superspion, der wieder einmal die zivilisierte Welt retten soll. Der Komponist greift zu gewohnten, stark elektronisch durchwirkten Orchestersounds. Edelmans einfach gestrickte Themen gehen (wie meist) recht gut ins Ohr, und auch das mitunter ethnische, in Teilen russisch anmutende Kolorit ist ansprechend. In den rhythmischen Actionpassagen wird fast durchweg kräftig gezimmert. Die Musik erinnert streckenweise an Crimson Tide oder auch K-19: The Widowmaker von Badelt, auf der anderen Seite geht es auch sehr synthie-pop-rockig zu, dann klingt es ein wenig nach David Arnolds Bond-Scores.

Insgesamt eine passabel anhörbare CD und für manch einen sicherlich ein nettes, klingendes Souvenir zum Film. In ihrer Machart wirkt die Musik aber schon relativ schlicht und dazu recht zusammengeklaut und weder neuartig noch sonst wie aufregend.

Michael Boldhaus | 09.02.2003
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