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Darkness Falls / Daredevil / Daredevil
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Darkness Falls » Brian Tyler  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Darkness Falls (Der Fluch von Darkness Falls), 2003

Label: Varèse (VSD-6449)

Komponist: Brian Tyler

Bewertung:
3½ von 6 Sternen
3½ von 6 Sternen


Laufzeit: 48:30 Min.

Daredevil » Graeme Revell  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Daredevil, 2003

Label: Varèse (VSD-6448)

Komponist: Graeme Revell

Bewertung:
1½ von 6 Sternen
1½ von 6 Sternen


Laufzeit: 40:17 Min.

Daredevil »  Diverse  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
Sampler: Daredevil, 2003

Label: Wind up (Sony) (510518 2)

Komponist: Diverse

Laufzeit: 73:55 Min.

Darkness Falls

Am 3. April 2003 startet Darkness Falls * Der Fluch von Darkness Falls von Regisseur Jonathan Liebesman in den deutschen Kinos. Eine Horror-Story um einen bösen Geist, der in der Kleinstadt Darkness Falls für ihm in der Vergangenheit angetanes Unrecht Rache nehmen will. Der Film dürfte in erster Linie für Freunde des Genres Horror-Thriller einen Besuch wert sein.

Die Musik von Brian Tyler ist recht überzeugend geraten. Ein breitorchestral angelegter sehr solider, atmosphärischer Horror-Score, der handwerkliches Geschick im Umgang mit den klanglichen Möglichkeiten des Orchesters verrät und synthetische Effekte eher zurückhaltend verwendet. Allerdings, neuartig oder ungewöhnlich ist das hier Gebotene nicht, lehnt sich vielmehr hörbar bei John Ottmans Urban Legends - The Final Cut und auch bei Marco Beltramis Kompositionen zur Scream-Trilogie an. Recht gut trifft es hier der offizielle Werbetext, in dem von einem vielversprechenden Newcomer die Rede ist, und in dem ein adrenalintreibender Score für großes Orchester angepriesen wird. Etwas mehr als eine kleine Empfehlung und damit (inklusive kleinem Rundungs-Zuschlag) 3,5 Sterne sind für die vorliegende CD schon vertretbar, nur aufhorchen lässt die Musik in erster Linie unter dem Aspekt eines sich etablierenden Nachwuchskomponisten, ist ansonsten aber doch eher handwerklich sauber gefertigte Konfektionsware ohne Überraschungen. Letztere möge uns Brian Tyler (im positiven Sinne) beim nächsten Mal nicht vorenthalten.

Daredevil

Stanley Lieber alias Stan Lee (geb. 1922) schuf nicht allein die Comic-Figur des berühmten Spinnenmenschen Spider-Man, sondern ebenso den Kämpfer für Gerechtigkeit Matt Murdock. Diese im Film von Ben Affleck verkörperte Figur agiert tagsüber als Anwalt und nachts als maskierter Superheld Daredevil. Seit einem Unfall erblindet, hat er seine verbliebenen Sinne optimiert und ist zu einer Kampfmaschine des Guten geworden. Seit dem 20. März 2003 ist das - reichlich mit Martial-Arts entlehnten Effekten versehene - Kino-Spektakel in den bundesrepublikanischen Kinos zu sehen.

Graeme Revell, Gründer der australischen Rockgruppe SPK und Komponist u.a. von The Crow und Tomb Raider, hat auch den Score für Daredevil geliefert. Viel Bemerkenswertes gibt es dazu allerdings nicht zu berichten. Insgesamt bekommt der Hörer eine an Danny Elfman angelehnte, dabei jedoch eher fade Mixtur zu hören, die man recht gut als Sleepy Hollow meets Batman charakterisieren kann - ohne dass allerdings das Ergebnis den Vorbildern das Wasser reichen kann. Und damits nicht allzu auffällig wird, lässt Revell Elektrogitarren aufheulen und gibt noch elektronische Sounds sowie krachende Rhythmen obendrauf. Ein blasses Thema - Abziehbild von Batman - für den Superhelden in Daredevil Theme, wobei die Chorpassagen ein wenig Sleepy Hollow im Gepäck haben. Für Young Matts Father gibts flaues Piano-Geklimpere und angerocktes synthie- und technolastiges Action-Gewummere (in bester Disco-Manier) für den Unterwelt-Boss Kingpin (Michael Clarke Duncan). Passabel, aber nicht umwerfend ist das vor allem in der ersten Hälfte recht ansprechend mit Gitarre und Klavier einsetzende schlichte Thema für die ebenso schöne wie gefährliche Elektra (Jennifer Garner). Insgesamt erweist sich Revells Musik (wie so oft) als eher schwach auf der Brust, dürfte in erster Linie Fans des Komponisten begeistern.

Ähnlich wie bei Spider-Man ist parallel zum Score-Album auch eine Song-Kompilation erschienen. Hier geht über rund 74 Minuten (20 Titel) in hard-rockiger und rappiger Weise die Post ab. Ein Stelldichein geben sich: Alternativ-/Rock-Bands wie Nickelback oder Fuel und die Nu-Metal Heroes Drowning Pool, die hier von Rob Zombie am Mikrofon unterstützt werden. Außerdem Moby, die Newcomer EVANESCENCE, aber auch die südafrikanischen Rocker Seether und ebenso weitere Song-Interpreten wie Hoobastank, BoySetsFire oder The Calling und P.O.D.-Gitarrist Marcos Curiel. Die Südstaaten-Rap-Formation Nappy Roots steuert den Song Right Now hinzu und von Graeme Revell und Mike Einzinger stammt ein Blind-Justice-Remix vom Daredevil Theme.

Wer sich eingehender informieren möchte, der klicke hier: Hardplace - Daredevil

Michael Boldhaus | 22.03.2003
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