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Dreamcatcher / Identity / Bulletproof Monk
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Dreamcatcher » James Newton Howard  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Dreamcatcher, 2003

Label: Varèse (VSD-6456)

Komponist: James Newton Howard

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: 39:41 Min.

Identity » Alan Silvestri  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Identity (Identität), 2003

Label: Varèse (VSD-6459)

Komponist: Alan Silvestri

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 32:12 Min.

Bulletproof Monk » Eric Serra  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Bulletproof Monk, 2003

Label: Colosseum (CST 8093.2)

Komponist: Eric Serra

Bewertung:
2 von 6 Sternen
2 von 6 Sternen


Laufzeit: 60:01 Min.

Dreamcatcher

Regisseur Lawrence Kasdans (Body Heat) neuer Film Dreamcatcher entstand nach einem Bestseller von Stephen King. James Newton Howard lieferte zum Film eine solide motivisch durchgearbeitete Komposition, die orchestrale und synthetische Klänge kombiniert. Das hierbei ein guter Handwerker zu Werke ging, ist unüberhörbar. Die sehr stark vertretenen elektronischen Klänge sind zwar nicht ungewöhnlich, aber mit den orchestralen Sounds gut kombiniert. Die Rhythmik hat dabei mitunter ausgeprägten Pop-Einschlag - wobei teilweise der Rule-the-Planet-Remix des Elfmanschen CD-Albums Planet of the Apes in Erinnerung kommt. Das vom Komponisten verarbeitete Motiv ist allerdings wenig prägnant. Zusätzlich bestehen die rund 40 Minuten des Dreamcatcher-Albums zum Großteil aus reinen Suspense-Musik-Cues, die ohne Film schnell etwas ermüdend wirken.

Insofern ist Dreamcatcher trotz einiger recht ansprechender Momente und Passagen kein vergleichbar gutes Höralbum wie beispielsweise die ähnlich strukturierten Musiken zu Signs oder Unbreakable.

Identity

Im Thriller Identity * Identität hat Regisseur James Mangold offenbar eine neue Story nach dem altbekannten Motto Zehn kleine Negerlein: wer bleibt übrig? auf die Leinwand gebracht. Alan Silvestri setzt auf ein sehr ähnliches Klangkonzept wie James Newton Howard in Dreamcatcher. Das hier von Silvestri Gebotene ist zweifellos sauber gearbeitet, aber als Hör-CD eher problematisch. Im Film wohl durchaus funktional, bestehen die auf dem Varèse-Album vertretenen rund 30 Minuten Score fast ausschließlich aus rein atmosphärischer Spannungs-Musik. Die meisten Hörer dürften hierbei einfach zu wenig finden, an dem sie sich festhalten können. Die Komposition zu Identity verhält sich von CD daher ähnlich, wie die zu What Lies Beneath. Das Album dürfte wohl in erster Linie Fans von Horror-Action-Scores und denen etwas zu bieten haben, die ihren Silvestri möglichst komplett haben möchten.

Bulletproof Monk

Regisseur Paul Hunters Bulletproof Monk schildert die mit fernöstlichen Elementen angereicherte Story um einen geheimnisvollen tibetischen Mönch - von Chow Yun-Fat (Anna and the King, Tiger & Dragon) verkörpert. Der Mönch ist Hüter eines uralten Dokumentes, das dem Besitzer das Geheimnis grenzenloser Kraft verrät.

Der Franzose Eric Serra ist bekannt durch seine Vertonungen zu Filmen wie The Big Blue, Joan of Arc, Das fünfte Element und den Ausflug ins Bond-Genre mit Goldeneye. Auch zu Bulletproof Monk liefert der Komponist einen stark von Klangsynthetik (Percussions und Samples) durchwirkten Mix, der auch orchestrale Elemente enthält. Dank eines recht ordentlichen Hauptthemas und einiger ansprechend mit fernöstlichem Klangkolorit angereicherter Teile ist die Musik passagenweise zwar passabel anhörbar, gerät aber nicht zur umwerfenden Hörangelegenheit. In den vielen Action-Cues kommen die auf ihre Kosten, die auf Synthie-Percussions und Drum Loops stehen. Infolge seines insgesamt poppig-ravig dominierten, metallisch-fremdartig wirkenden Gesamt-Klangkonzepts ist Serras Bulletproof Monk wohl in besonderem Maße etwas für jugendliche Filmmusik- und Disco-Freunde. Diese bekommen mit dem rund einstündigen CD-Album eine ordentliche Gegenleistung für ihr Geld.

Michael Boldhaus | 10.09.2003
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