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The Chronicles of Riddick / Man on Fire / The Bourne Supremacy
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The Chronicles of Riddick » Graeme Revell  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: The Chronicles of Riddick, 2004

Label: Varèse Sarabande (VSD-6580)

Komponist: Graeme Revell

Bewertung:
2½ von 6 Sternen
2½ von 6 Sternen


Laufzeit: 47:58 Min.

Man on Fire » Harry Gregson-Williams  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Man on Fire, 2004

Label: Varèse Sarabande (VSD-6583)

Komponist: Harry Gregson-Williams

Bewertung:
1½ von 6 Sternen
1½ von 6 Sternen


Laufzeit: 60:14 Min.

The Bourne Supremacy » John Powell  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: The Bourne Supremacy, 2004

Label: Varèse Sarabande (VSD-6592)

Komponist: John Powell

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: 48:28 Min.

The Chronicles of Riddick

The Chronicles of Riddick * Riddick — Chroniken eines Krieges flimmert seit dem 2. September 2004 über die deutschen Kinoleinwände. Für den Score zur Fortsetzung des intergalaktischen Science-Fiction-Spektakels Pitch Black — Planet der Finsternis zeichnet Graeme Revell verantwortlich. Der oftmals für eher einfallsarm und schlicht gestaltete Action- und Horror-Scores stehende australische Komponist hat sich dieses Mal immerhin recht passabel aus der Affäre gezogen. Im Orchestral-Elektronik-Mix bildet dieses Mal ein Bläser-Motiv die Basis, mit dem der Score annehmbar gestaltet wird. Natürlich dominieren aber auch dieses Mal poporientierte Brachialrhythmik und neben synthetischen Chören diverse, eher einfallsschwach und standardisiert eingesetzte Synthiesounds das Geschehen.

Insgesamt ist das Gebotene damit nicht gerade umwerfend geraten, aber doch merklich oberhalb der oftmals aus der Feder Revells stammenden Substandard-Actionware angesiedelt. Somit bleibt die erfreuliche Feststellung, dass (wieder mal) eine Arbeit des Australiers immerhin zum soliden Mittelfeld tendiert. Für Freunde des Films dürfte die CD daher in jedem Fall ein zufriedenstellendes klingendes Souvenir abgeben.


Man on Fire

Regisseur Tony Scotts Film Man on Fire * Mann unter Feuer startete am 9. September 2004. Harry Gregson-Williams hat dazu eine ordentliche, stark elektronisch durchsetzte, mit Latin- und Jazz-Elementen versehene Filmmusik komponiert. Der Mix aus Ambient Music, akustischen Klängen und recht aufdringlichen synthetischen Poprhythmen wirkt allerdings besonders ohne Film sehr standardisiert und, da schon x-fach anderweitig gehört, auch ziemlich ermüdend. Ich würde daher eher zum nachfolgenden John-Powell-Album raten, aber natürlich kommt hierbei der individuelle Geschmack verstärkt zum Tragen.

Für Fans der Filmmusiken von Harry Gregson-Williams dürften diverse eingestreute Film-Songs womöglich den Reiz der CD zusätzlich erhöhen: So erhalten Carlos Varela (Una Palabra), Gabriel Gonzales (Angel Vengador) und sowohl in The End Music als auch im Man on Fire Remix von Hybrid auch Lisa Gerrard ihren Auftritt.


The Bourne Supremacy

Offenbar haben Matt Damon und Franka Potente in The Bourne Identity genügend Zuschauer begeistern können, um eine Fortsetzung des Agenten-Action-Thrillers, The Bourne Supremacy * Die Bourne-Verschwörung, zu bewirken, dessen Kinostart hierzulande am 21. Oktober 2004 erfolgt. Und auch John Powell ist wiederum mit von der Partie, hat auch dieses Mal für eine recht ordentliche musikalische Untermalung gesorgt. Gut gearbeitete, über die Albumspielzeit recht abwechslungsreiche Akzente setzt der Komponist dieses Mal besonders mit Hilfe der Streichersektion der Hollywood Studio Symphony. Dabei wechseln motivisch organisierte Rhythmik und melodische Einschübe miteinander ab. Natürlich gesellen sich in den Actionpassagen teilweise kräftig synthetisch erzeugte poppige Rhythmik (mit gelegentlich einem merklichen Schuss Media Ventures), ein Hauch Klangexotik und passable atmosphärische Synthiesounds hinzu.

Das Gebotene ist insgesamt sicher sauber gemacht und auch als CD-Album durchaus anhörbar. Als Höralbum fließt es deutlich besser als das zu Harry Gregson-Williams’ Man on Fire. Besonders überzeugt haben mich einzelne ruhige Passagen, wie Track 7 (New Memories), in dem es ein schönes Fagottsolo von Michael O’Donovan zu hören gibt. In Actionpassagen wie Bim Bam Smash tendiert das Gebotene allerdings eher zum ordentlich standardisierten Klangdesign denn zu einer auskomponierten Filmmusik. Hier bestreiten pulsierende Rhythmen plus Einwürfe von E-Gitarren weite Teile eines ohne Film über rund 5 Minuten doch etwas monotonen Stücks. Nun, für noch drei Sterne reicht’s insgesamt aber schon.

Besonders Fans des ersten Films und von John Powells Actionscoring kommen hier auf ihre Kosten, erhalten ein solides, klingendes Souvenir. Der Song Extreme Ways von MOBY ist für diese Klientel möglicherweise eine besonders willkommene Zugabe.

Michael Boldhaus | 24.09.2004
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