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Fantastic 4 / The Adventures of Shark Boy and Lava Girl in 3-D
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Fantastic 4 » John Ottman  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: Fantastic 4, 2005

Label: Varèse (VSD-6667)

Komponist: John Ottman

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: 45:31 Min.

The Adventures of Shark Boy and Lava Girl in 3-D » John Debney, Graeme Revell, Robert Rodriguez  » Klicken Sie auf das kleine Cover um es vergrößert darzustellen.
CD: The Adventures of Shark Boy and Lava Girl in 3-D, 2005

Label: Varèse (VSD-6658)

Komponist: John Debney, Graeme Revell, Robert Rodriguez

Bewertung:
3 von 6 Sternen
3 von 6 Sternen


Laufzeit: 43:37 Min.

Fantastic 4

Marvel Comics und kein Ende! Seit dem 14. Juli kämpfen gleich vier Superhelden auf einmal, die Fantastic Four, auf den deutschen Kinoleinwänden gegen den größenwahnsinnigen Wissenschaftler Victor von Doom. In seiner Untermalung zur Realverfilmung eines weiteren Marvel-Comic-Superhelden-Spektakels präsentiert John Ottmann einen zwar nicht ungewöhnlichen, aber doch recht ansprechenden Stilmix. In erster Linie setzt der Komponist dabei auf akustische Instrumente: großes Orchester nebst Chor kommen zum Zuge, Klangsynthetik wird nur unaufdringlich eingesetzt.

Von Anleihen bei John Williams Superman über James Horners Rocketeer bis zu Danny Elfmans Spiderman geht die unterhaltsame musikalische Reise. Das zweiteilige, mit einer Fanfare beginnende marschartige Hauptthema verschmilzt recht nett die Welten von Super- und Spiderman. Im Gestus ist es merklich weniger strahlend als das Williamsvorbild, dabei zwar nett, aber zugleich etwas unscheinbar geraten. Alles in allem werden die rund 45 Albumminuten dank der recht farbigen Instrumentierung nicht wirklich langweilig. Unterm Strich resultiert damit eine recht unterhaltsame Hörangelegenheit mit solidem Charme, der ich eine kleine Empfehlung nicht verweigere.

Sharkboy and Lavagirl, 3-D

Unter der Regie von Robert Rodriguez (Spy Kids) ist ein neues, knallbuntes Action-Abenteuer für die Kiddis entstanden, in dem die in der Fantasie eines kleinen Jungen existierenden Superhelden zum Leben erwachen. Hierzulande ist das im 3-D-Verfahren präsentierte Spektakel ab dem 6. Oktober 2005 zu bestaunen, in den USA läuft der Film bereits seit dem 10. Juni und ist außerdem zum McDonalds-Event (Happy Meal und Mighty Kids Meal) für die kleinen Burgerkings avanciert.

Zum kindlichen Superheldenabenteuer hat Robert Rodriguez, wie auch bei Sin City, unterstützt von John Debney und Graeme Revell die Filmmusik komponiert. Herausgekommen ist dabei auch hier ein häufig weitgehend orchestraler Mix, der an Williams und andere, aber besonders deutlich an James Horner erinnert. Natürlich sind auch Klangsynthetik, zum Teil kindliche Vokalisen und wohl auf das Konto von Graeme Revell gehende rockige Rhythmen im Angebot. All das rankt sich um ein ordentliches Hauptthema, das in ordentlichen Variationen und nett instrumentiertem Klanggewand präsentiert wird. Zwei Film-Songs von Robert Rodriguez gibt’s noch obendrauf: Dream, Dream, Dream, Dream, gesungen von Taylor Lautner, sowie Sharkboy und Lavagirl, interpretiert von Ariel Abshire.

Wohl kaum kann das hier zu Hörende als besonders aufregend bezeichnet werden, aber recht ansprechend ist es schon geraten; so mancher dürfte daher seinen Spaß daran finden. Drum will ich auch mit den Sternen nicht geizen und die kleine Empfehlung nicht unterschreiten.

Michael Boldhaus | 11.12.2005
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